Neuer Sportplatz
Neues Sportgelände in der Barmbach
Neue Sportanlage
In 2005 und hier vor allem in letzter Zeit, ist in Sachen Neue Sportanlage einiges in Bewegung gekommen. Die verschiedenen politischen Gruppierungen haben in letzter Zeit ihre Meinungen kundgetan und teilweise auch verändert gegenüber den Vorjahren.
Es ist deutlich geworden und dies wurde nicht zuletzt durch unseren Bürgermeister Schlenz klar dargestellt, dass die Sportanlage in der geplanten Form für die Gemeinde zu einer immensen Belastung werden wird.
Hier liegt nun ein neuer und klarer Beschluss der Gemeindevertretung vor. Es wird ein „Sportplatzausschuss“ gebildet, der noch im Dezember 2005 zum ersten Mal tagen wird, um eine neue „kleine“ Lösung zu erarbeiten, die auch für die Gemeinde finanzierbar ist. Eine Entscheidung über einen Neubau der Anlage soll in 2006 unmittelbar nach der Kommunalwahl getroffen werden.
UPDATE 05/2011
Die Gemeindevertretung hat mittlerweile in enger Absprache mit den betroffenen Vereinen den Neubau einer Sportanlage "Am Mittelweg" Niederbrechen sowie die Sanierung des Sportplatzes Oberbrechen auf den Weg gebracht. Dazu wurde ein Gesamtbudget von rund 2,6 Mio € zur Verfügung gestellt. Als Bauträger treten jeweils die Vereine auf.
Aktuell steht noch ein letzter Beschluss der Gemeindevertretung zum Bebauungsplan aus, bevor höchswahrscheinlich Ende des Jahres 2011 mit dem Bau der Sportanalge in Niederbrechen und der Sanierung in Oberbrechen begonnen werden kann.
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UPDATE 01/2012
Mit dem Bau des Gelände wurde mittlerweile begonnen. Die Übergabe an den Verein ist Ende Mai vorgesehen.
Bilder zur Entwicklung der Bauarbeiten gibt es in der Baudokumentation.
So soll der Sportplatz einmal aussehen:
Historie:
Die Gemeinde Brechen erhielt vor einigen Jahren die Genehmigung zum Bau des Altenwohnheimes in Niederbrechen nur dadurch, dass sie sich verpflichtete, den bestehenden Sportplatz an eine andere Stelle zu verlegen.
Hintergrund dieses "seltsamen" Vertrages ist eine Verordnung des Bundes zum Bundesimmisionsschutzgesetzes (BImschG), die Aussagen über eine Zulässigkeit von Lärm in Wohngebieten regelt (18.BImschV). Danach ist ein Sportgelände in direkter Nachbarschaft zu einem Altenwohnheim nicht möglich.
(Viele Bürger können dies nicht verstehen und schütteln nur den Kopf über ein solches Vorgehen, aber dies sind die Fakten und die sind unumstößlich.)
Der Zwang zum Umzug auf das neue Sportgelände ergibt sich auch für unsere Nachbarn von der TSG Oberbrechen, da die Gemeinde Brechen oberhalb deren Platz ein neues Baugebiet ausgewiesen hatte. Auch hier wurde die Genehmigung nur erteilt, wenn die Gemeinde ein neues Sportgelände errichtet.
Der FCA Niederbrechen hat sich schon vor ein paar Jahren, in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Kramm in Limburg, eine fertige Planung für ein Vereinsheim erstellt. Die Pläne für das neue Vereinsheim sind auf dieser Seite zu sehen.
An dieser Stelle will ich nochmals die Position vom FCA bekannt geben, da ich nach den Zeitungsberichten der letzten Wochen den Eindruck hatte, dass dies bei einigen noch nicht richtig angekommen ist. Im Übrigen habe ich diese Position auch allen, die das Gespräch mit mir gesucht haben, verdeutlicht:
1. Es ist ganz sicher nicht der Wunsch des FCA gewesen, dass jetzige Sportgelände aufzugeben. Ginge es nach uns, dann hätten wir noch lange Jahre auf dem Gelände in der Langhecker Strasse gespielt.
2. Da aber ein Verbleib auf dem jetzigen Gelände aus heutiger Sicht nicht mehr möglich ist, werden wir selbstverständlich an der Diskussion und Lösung der Sportplatzfrage im neuen Ausschuss mitarbeiten.
3. Wir brauchen eine schnelle Lösung in dieser Frage, da unser Vereinsheim, aber noch wichtiger der Platz saniert werden müssen. Dies hatte ich in der letzten Vereinszeitung schon deutlich gemacht.
4. Aber unser Verein ist finanziell zur Zeit nicht in der Lage, ein für die notwendigen Zwecke ausreichendes Vereinsheim auf dem Gelände der neuen Sportanlage zu errichten.
Der hier geschilderte Standpunkt bedeutet aber nicht, dass alle Mitglieder unseres Vereines sich diesem anschließen und hinter diesem Ansatz stehen müssen. Eine Veränderung dieses Ausmaßes muss und wird zwangsläufig zu konträren Positionen in einem Verein führen. Wir leben aber in einer Demokratie und akzeptieren deshalb auch andere Meinungen als die oben geäußerte.
Ich wünsche mir für die Arbeit des Ausschusses, dass die Standpunkte aller beteiligten Vereine ausreichend gehört werden und eine sachliche Diskussion geführt wird, die zu einer tragfähigen, dauerhaften Lösung in der Sportplatzfrage führen und dabei auch die wirtschaftliche Existenz der Vereine nicht in Frage stellen wird.
Klaus Stillger, 1.Vorsitzender