Aus der Not eine Tugend gemacht!

„Wie bei so vielen Sportvereinen in ganz Deutschland stellte sich in der Vorweihnachtszeit auch beim FCA Niederbrechen die Frage, wie sich die Spieler angemessen fit halten können, auch wenn kein Trainingsbetrieb möglich ist. Innerhalb der Seniorenmannschaften kam es zu dem Vorschlag, eine interne Laufchallenge zu veranstalten. Ziel dieses ausgerufenen Wettbewerbs war es, in den zehn Tagen bis Heiligabend zusammen 1.000 Kilometer zu erlaufen. Die Verantwortlichen des FCAs waren begeistert von der Idee und erkannten, dass man mit Hilfe der Challenge in diesen besonderen Zeiten auch etwas für den guten Zweck tun kann. So konnten sich fortan Sponsoren beim FCA melden, die für jeden Kilometer, der von einem FCA-Spieler erlaufen wurde, einen Festbetrag spendeten. Binnen kürzester Zeit meldeten sich 40 Unternehmen und Privatpersonen, die die Aktion unterstützen wollten und jeden Kilometer mit einem gewissen Betrag finanzierten. Motiviert von dem Gedanken mit jedem gelaufenen Kilometer nicht nur etwas für die eigene Fitness, sondern auch für den guten Zweck zu tun, spulten die Alemannen in den nächsten Tagen ein unglaubliches Laufpensum ab. Über 60 Fußballer der Seniorenabteilung liefen mindestens einen Kilometer und bis Heiligabend kamen so 2641 Kilometer zusammen. Durch die Unterstützung der Sponsoren wurden auf diese Weise 8.000 Euro gesammelt, die der FCA Niederbrechen in Kooperation mit der Max-Stillger-Stiftung an drei ausgewählte Organisationen spendete. Das erlaufene Geld kam dabei der Dehrner Krebsnothilfe, den Pflegekräften des St. Vincenz Krankenhauses und dem Seniorenzentrum Mutter-Teresa-Haus in Niederbrechen zugute. Die Organisatoren der Aktion zeigten sich von dem Engagement der Spieler und der Sponsoren begeistert und hoffen, dass mit dem gesammelten Geld den ausgewählten Institutionen in diesen schweren Zeiten ein wenig geholfen werden kann.“

Max und ich sehen die Aktion wie folgt: „Als Stiftung sind wir froh, dass wir bei einer solchen Aktion helfen konnten. Was hier erreicht wurde ist überragend, sowohl die sportliche Leistung, als auch die Akquise der Spender. In der aktuellen Situation ist es enorm wichtig Solidarität zu zeigen und denen Unterstützung zu geben, die besonders betroffen sind. Diese Aktion ist ein Paradebeispiel dafür, wie es gehen kann. Nachahmern stehen wir gerne mit Rat und Tat zur Verfügung“

Text und Fotos: Tim Schneider

Mutter-Teresa-Haus: Bürgermeister Frank Groos, Benjamin Hoppe (Einrichtungsleiter des Mutter-Teresa-Hauses), Pascal Litzinger (Spieler FCA), Simon Schneider(Vorstand der Max-Stillger-Stiftung) , Klaus Stillger (1. Vorsitzender FCA)
Dehrner Krebsnothilfe: Gabi Vitt (erste Vorsitzende), Aljoscha Fähtz (Spieler FCA); Simon Schneider (Vorstand der Max-Stillger-Stiftung).
St. Vincenz Krankenhaus: Konstantin Mehnert (Spieler FCA), Krankenhausgeschäftsführer Guido Wernert und Markus „Max“ Stillger (Vorsitzender der Max-Stillger-Stiftung).

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